25. November 2008
Die Logdateien von openSuSE (und allen anderen Linux-Distributionen) befinden sich standardmäßig im Verzeichnis: /var/log
Dort gibt es ebenfalls Unterordner für einzelne Anwendungen, die ihre eigenen Logs erstellen.
Bsp.: Im Ordner /var/log/apache2 befindet sich die error_log des Apache-Webservers.
Dort gibt es ebenfalls Unterordner für einzelne Anwendungen, die ihre eigenen Logs erstellen.
Bsp.: Im Ordner /var/log/apache2 befindet sich die error_log des Apache-Webservers.
Tags: Novell openSuSE, Virtual Server
20. November 2008
In dieser Anleitung wird gezeigt, wie man über die Kommandokonsole in openSuSE 10.3 (inkl. Plesk 8.4) manuell einen FTP-Benutzer für ein gewünschtes Webverzeichnis erstellt.
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20. November 2008
Um einen FTP-Account für ein Unterverzeichnis der gewünschten Webseite zu machen, muss man erstmal herausfinden, wo genau sich der Stammordner der Seite befindet. Das geht relativ einfach, wenn man in den index-Ordner (für gewöhnlich httpdocs) der gewünschten Domain eine Datei namens phpinfo.php anlegt, die folgenden Code beinhaltet:
<?php
phpinfo();
?>
Danach ruft man diese Datei auf: http://www.domain.tld/phpinfo.php und erhält Auskunft über sämtliche PHP relevanten Infos.
Darunter auch:
DOCUMENT_ROOT /srv/www/vhosts/domain.tld/httpdocs sowie
SCRIPT_FILENAME /srv/www/vhosts/domain.tld/httpdocs/phpinfo.php
Schon weiß man, dass die Domain “domain.tld” im Ordner /srv/www/vhosts/domain.tld/ beheimatet ist.
<?php
phpinfo();
?>
Danach ruft man diese Datei auf: http://www.domain.tld/phpinfo.php und erhält Auskunft über sämtliche PHP relevanten Infos.
Darunter auch:
DOCUMENT_ROOT /srv/www/vhosts/domain.tld/httpdocs sowie
SCRIPT_FILENAME /srv/www/vhosts/domain.tld/httpdocs/phpinfo.php
Schon weiß man, dass die Domain “domain.tld” im Ordner /srv/www/vhosts/domain.tld/ beheimatet ist.
20. November 2008
Weil Plesk keine zusätzlichen FTP-Accounts mit selbst festgelegten Ordnern anlegen kann, werde ich bei der Einrichtung von weiteren FTP-Accounts für meine Webseiten nicht um die Linix-Kommandozeile drum rum kommen.
Um weitere FTP-Zugänge einzurichten, muss man aber wissen, welcher FTP-Daemon verwendet wird. Mit Telnet kriegt man das durch eine einfache Anfrage der IP, gefolgt von dem Port der Applikation, raus.
Beispiel: 85.214.18.115 21
Hierdurch wird eine Anfrage an den FTP-Dienst (Port 21) des Servers mit der IP “85.214.18.115” ausgeführt.
In diesem Beispiel lautet die Antwort (Reply): ProFTPD 1.3.1 Server (ProFTPD) [85.214.18.115]
Jetzt weiß ich, wonach ich suchen soll. Vielen Dank an Pascal.
Um weitere FTP-Zugänge einzurichten, muss man aber wissen, welcher FTP-Daemon verwendet wird. Mit Telnet kriegt man das durch eine einfache Anfrage der IP, gefolgt von dem Port der Applikation, raus.
Beispiel: 85.214.18.115 21
Hierdurch wird eine Anfrage an den FTP-Dienst (Port 21) des Servers mit der IP “85.214.18.115” ausgeführt.
In diesem Beispiel lautet die Antwort (Reply): ProFTPD 1.3.1 Server (ProFTPD) [85.214.18.115]
Jetzt weiß ich, wonach ich suchen soll. Vielen Dank an Pascal.
19. November 2008
Einer neuer Tag, eine neue Aufgabe. Heute installiere ich eine Firewall auf meinem Virtuellen Server von Strato. Dazu logge ich mich mit PuTTY (scheinbar wird unter Linux der zweite Buchstabe immer klein geschrieben *g*) als root auf meinem VServer ein. Als nächstes gebe ich in die Kommandozeile yast ein, um YaST zu starten. YaST bedeutet ausgeschrieben Yet another System Tool und bezeichnet ein Verwaltungsprogramm. Über den Menüpunkt “Sicherheit und Benutzer” gelangt man zur SuSE Firewall (die auf einem Strato VServer aber erst noch installiert werden muss). Innerhalb der Umgebung von YaST wird alles mit der Tastenkombination Alt + “gelber Buchstabe” gesteuert. Ins nächste Feld rückt man mit der Tabulator-Taste vor.
Linux warnt mich, dass bereits eine andere Firewall installiert ist. Ich weiß aber nicht welche und probiere deshalb mein Glück mit 2 Firewalls. Unter “Schnittstellen” definiere ich venet0 als “Entmilitarisierte Zone”, so dass die internen Netzwerkabläufe nicht blockiert werden. Die (gefilterte) externe Zone ändere ich von any in eth0 um und gebe für diese Zone nur die (von außen benötigten) Webserverdienste an.
Linux warnt mich, dass bereits eine andere Firewall installiert ist. Ich weiß aber nicht welche und probiere deshalb mein Glück mit 2 Firewalls. Unter “Schnittstellen” definiere ich venet0 als “Entmilitarisierte Zone”, so dass die internen Netzwerkabläufe nicht blockiert werden. Die (gefilterte) externe Zone ändere ich von any in eth0 um und gebe für diese Zone nur die (von außen benötigten) Webserverdienste an.
Tags: Novell openSuSE, Virtual Server

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