Hardware

DLAN richtig installieren0

DLAN Adapter sind eine tolle Sache. Zumindest wenn man über den richtigen Stromkreis verfügt. Statistisch sind nämlich 80% der DLAN-Signale sog. “Overflow“, d.h. unnutzbare Daten. Bei 10 MBit/s DLAN-Adaptern (welche noch sehr gängig sind) entspricht das einem Verlust von 8 MBit/s. Für die Weiterleitung einer DSL 2.000-Internetanbindung immer noch ausreichend… wenn die Adapter sich im selben Stromkreis befinden. Für die DLAN-Signale ist das nämlich von extremer Bedeutung.

Beispiel: DLAN-Apater 1 ist in der Wohnstube und auf Stromkreis 1 und wird verbunden mit DLAN-Adapter 2 im Kinderzimmer, welches an Stromkreis 2 gekoppelt ist. Bei einer solchen Konstellationen entstehen zwei versetzte Signalamplituden, da die Stromkreise unterschiedlich (1 und 2) sind. Bei einer solchen Konstellationen hätte man ennorme Verluste (etwa nochmals 80-90%), welche eine stabile Internetverbindung unmöglich machen.

Ein solcher Missstand lässt sich mit relativ wenig Aufwand durch einen Elektroinstallateur beheben!

Undzwar braucht man die zwei verschiedenen Stromkreise/Phasen (oftmals mit dem Buchstaben L gekennzeichnet) lediglich mit einem Phasenkoppler verbinden oder die unterschiedlichen Sicherungen (Kinderzimmer & Wohnzimmer) auf diesselben Adern legen.

Bei letzterem Vorgang habe ich unserem Elektroinstallateur über die Schulter geschaut… Ich möchte darauf hinweisen, dass ich auf keinen Fall zur Nachahmung rate, sondern nur einen theoretischen Weg aufzeigen möchte. Es muss bei einer solchen Aktion unbedingt ein Fachmann eingesetzt werden!!

Nun zur Erklärung… In unserem Sicherungskasten sind zwei Sicherungsreihen. Oben und Unten.
Oben haben wir 5 Sicherungen, Unten sind es 7. Die Sicherungen hängen immer abwechselnd an 3 Adern (R, S, T).

Schema

Oben
1 2 3 4 5
R S T R S

Unten
1 2 3 4 5 6 7 8
R S T R S T R S

Wenn das im Beispiel angegebene Wohnzimmer (mit DLAN-Adapter 1) auf Ader Oben 2 (S) geklemmt ist und das DSL-Modem mit DLAN-Adapter dort angeschlossen wird, verfügen alle weiteren Sicherungen auf Ader S über die gleichen Signalamplituden, d.h. alle Räume mit Sicherung auf Ader S können eine sehr gute DLAN-Verbindung haben. Ist jetzt ein Raum aber auf Ader R oder T (Beispiel: Oben 4), dann funktioniert das Zusammenspiel nur mit sehr geringen Übertragungsraten. Man muss daher dafür sorgen, dass das Kinderzimmer auch auf Ader S geklemmt wird. That’s it.

Bitte nur von einem Fachmann erledigen lassen, da sonst Lebensgefahr besteht!

Übrigens, die meisten DLAN-Systeme funktioneren nur mit maximal 5 Adaptern.

Enttäuscht von WDS0

Ich habe mich mit einem Wireless Distribution System beschäftigt und musste einige böse Überraschungen feststellen. In meiner Kombination (SMC WBR14-N2 und Netgear DG834GB) gibt es ettliche Einschränkungen was den Betrieb eines WDS angeht.

Der Netgear DG834GB, als auch der SMC Barricade N Pro WBR14-N2, unterstützen WDS nur mit einer WEP-Verschlüsselung. Diese Verschlüsselung gilt als nicht mehr sicher. Ein weiteres großes Manko ist, dass WEP kein Draft n unterstützt, d. h. das der WBR14-N2 Router von 300 Mbps (IEEE 802.11n) auf 54 Mbps (IEEE 802.11g) gedrosselt wird. Durch die Verwendung eines WDS müssen die Daten bei zwei Routern doppelt verschickt werden, nämlich von Router 1 (Access Point) zu Router 2 (Bridge) und dann erst zum Client. Dadurch wird die Datenrate noch einmal halbiert. Bei drei Routern nochmals halbiert, bei vier Routern ebenfalls, usw… Im Klartext: Die 54 Mbps werden nochmals auf 27 Mbps geschrumpft. Das verringert die Maximal-Leistung des SMC WBR14-N2 insgesamt um 91 Prozent !! Das ist angesichts der zusätzlich entstehenden Sicherheitslücke (WEP-Verschlüsselung) ein nicht tragbares Risiko!

Dennoch möchte ich kurz beschreiben, wie ein WDS eingerichtet wird.

Router 1: Access Point, Anbindung an den DSL-Anschluss
Der Access Point ist der Hauptverwalter. Er kümmert sich um die freigegebenen Ports (Firewall an) und die zu vergebenden IPs (DHCP-Server an). Er wird direkt an das DSL Modem angeschlossen (falls nicht intern integriert) und bekommt die Gateway-Daten automatisch vom ISP (Internet Service Provider). Zusätzlich legt man in Router 1 die WLAN-Verschlüsselung fest sowie die SSID (Netzwerkname) und den WLAN-Kanal (möglichst 1, 6 oder 11). Für ein funktionierendes WDS ist wichtig, dass Router 2 von Router 1 stets eine feste IP-Adresse zugewiesen bekommt (kann anhand der MAC-Adresse von Router 2 definiert werden) und das Router 2 in die Zugriffsliste für Wireless-Stationen eingetragen wird.

Router 2: Bridge, leitet die Daten weiter
Als Bridge hat Router 2 nur wenige Aufgaben. Er braucht keine Ports blockieren (Firewall aus), da dies bereits Router 1 tut. Die IP-Adressierung wird nur übernommen, daher DHCP-Server ausschalten. Als Gateway-Adresse bekommt Router 2 die IP-Adresse von Router 1. Bei Bedarf werden außerdem die statischen DNS-Server des ISP eingetragen. Router 2 sollte diesselbe SSID wie Router 1 verwenden und muss die gleiche Verschlüsselung und denselben WLAN-Kanal haben. Die WDS-Funktion der “Bridge” muss eingeschaltet -und die MAC-Adresse von Router 1 bekannt sein.

Je nach Routermodell sind die Einstellungsoptionen verschieden. Am Besten vorher ins Handbuch gucken. Außerdem sollte man, vor irgendwelchen Änderungen, eine Absicherung machen. Hierbei ist Absicherungs-Funktion des WBR14-N2 sehr zu loben!

Kleiner Hinweis: Der Linksys WRT54GL unterstützt WDS sogar mit WAP-Verschlüsselung (kein WAP2). Eine Anleitung dazu gibt es hier: DD-WRT Tutorial 2: Extend Range with WDS.

P.S.

Werkseinstellungen

SMC Barricade N Pro WBR14-N2
  • Benutzername: Admin
  • Passwort: smcadmin
  • IP-Adresse: 192.168.2.1

Netgear DG834GB

  • Benutzername: admin
  • Passwort: password
  • IP-Adresse: 192.168.0.1

Es wurde kein Zertifikat gefunden, um Sie am Netzwerk anzumelden.2

Wenn dieser Fehler bei euch während der WLAN-Verbindung mit einem WEP-verschlüsseltem Netzwerk auftritt, dann navigiert zu den Eigenschaften der Netzwerkkarte, klickt auf den Reiter “Drahtlosnetzwerke“, markiert das problematische Netzwerk und drückt auf “Eigenschaft“. Im Anschluss klickt ihr auf den Reiter “Authentifizierung” und wählt den Haken bei “IEEE 802.1X-Authentifizierung für dieses Netzwerk aktivieren” ab.

WDS – Wireless Distribution System0

Ich habe beim Aufräumen meinen längst verkauft-geglaubten Router gefuden, weshalb ich auf einmal zwei Router besitze. Und was macht man damit? Genau! Man verbindet beide und erhofft sich dadurch eine bessere Netzabdeckung. Dafür ist die Funktion WDS (Wireless Distribution System) erforderlich.

Auf der Verpackung meines SMC Barricade N Pro WBR14-N2 Wireless Router ist das WDS-Logo bereits auf der Verpackung aufgedruckt und beim wiedergefundenen Router, ein Netgear DG834GB 54 Mbps Wireless ADSL Firewall Router, steht auf der Netgear-Produktseite:
  • Wireless Distribution System (WDS):
  • - Repeating (konfigurierbar als Repeater oder Basisstation)
  • - Bridging (Point to Point, Point to Multipoint)

Somit steht dem Funknetzwerk aus mehreren WLAN-Basisstationen nichts mehr im Wege. Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

BIOS ROM checksum error0

Ein BIOS ROM checksum error ist nicht immer ein Grund zur Sorge.

Konfliktlösung:
Rechner neustarten, ins BIOS einwählen und Load Optimized Defaults auswählen

Falls das nicht hilft, dann den CMOS zurück setzen (Clear CMOS).
In der Regel, gibt es dafür eine spezielle Jumper-Stellung auf dem Mainboard.

Alternative 3:
Falls kurz vorher neue Hardware eingebaut -od. Jumper verändert wurden, alles wieder rückgängig machen.

Netgear XE102 – Netzwerk über's Stromnetz0

Nachdem ich bereits bei einem Bekannten das WLAN durch DLAN ersetzt habe, bin ich jetzt selber Besitzer eines NETGEAR XE102 Bundles, mit dem es möglich ist, über das hauseigene Stromnetz eine Netzwerkverbindung mit Internetzugang zu schaffen.

Dazu muss nur der NETGEAR XE102 Adapter nur in die Steckdose gesteckt und mit den gewünschten Netzwerkgeräten verunden werden.

Wichtig:

  • Das NETGEAR XE102 muss in einer direkten Haus-Steckdose stecken und nicht in einer Verlängerung
  • Pro Haus sind maximal 5-6 Geräte möglich
  • Für eine Internetvernetzung von PC und Router/Modem sind mind. 2 Adapter nötig
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+Benny Neugebauer