Benny's Blog
2. April 2009
Wenn man zu Windows XP ein Linux-Betriebssystem installiert, erhält man bei der Installation einen sog. Boot-Loader. Der Boot-Loader sorgt dafür, dass man beim Hochfahren zwischen den Betriebssystemen wechseln kann. Einer der bekanntesten Boot-Manager ist der GRUB Loader.

Bei den Startoptionen werden im GRUB Loader die Linux-Distributionen zuerst genannt. Das lässt sich natürlich ändern. Dazu muss man den GRUB Loader konfigurieren. Unter Ubuntu geht das beispielsweise über die Kommandozeile mit sudo nano /boot/grub/menu.lst, woraufhin die Datei menu.lst mit Root-Rechten im Text-Editor nano geöffnet wird.

Dort kann man die Reihenfolge der Betriebssysteme ändern, indem man ihre Einträge tauscht.

Beispiel:

## ## End Default Options ##

# This entry automatically added by the Debian installer for a non-linux OS
# on /dev/sda1
title Microsoft Windows XP Professional
root (hd0,0)
savedefault
makeactive
chainloader +1

# This is a divider, added to separate the menu items below from the Debian
# ones.
title Other operating systems:
root

title Ubuntu 8.10, kernel 2.6.27-11-generic
uuid c395712b-6e0a-48ae-8ecd-c625802ab7bd
kernel /boot/vmlinuz-2.6.27-11-generic root=UUID=c395712b-6e0a-48ae-8ecd-c625802ab7bd ro quiet splash
initrd /boot/initrd.img-2.6.27-11-generic
quiet

title Ubuntu 8.10, kernel 2.6.27-11-generic (recovery mode)
uuid c395712b-6e0a-48ae-8ecd-c625802ab7bd
kernel /boot/vmlinuz-2.6.27-11-generic root=UUID=c395712b-6e0a-48ae-8ecd-c625802ab7bd ro single
initrd /boot/initrd.img-2.6.27-11-generic

title Ubuntu 8.10, memtest86+
uuid c395712b-6e0a-48ae-8ecd-c625802ab7bd
kernel /boot/memtest86+.bin
quiet

### END DEBIAN AUTOMAGIC KERNELS LIST

2. April 2009
Der Lautstärke-Pegel lässt sich unter VLC mit der Maus auf 200% schieben. Durch die Tastenkombination Strg + Pfeiltaste kann man diese Lautstärke nochmals verdoppeln.
Tags: Software
2. April 2009
Neben dem Deutsch – Englisch Wörterbuch von LEO gibt es noch weitere zahlreiche Online-Übersetzer. Ein sehr guter (!) Übersetzer mit ordentlicher Sprachausgabe ist der Personal Translator von linguatec.
31. März 2009
In der Lehrveranstaltung “Programmierung II” meines 2. Informatik-Semesters wurden bisher folgende Prinzipien wiederholt, mit denen ein jeder Java-Programmierer umgehen können sollte:

  • Datentypen (einfach, komplex, Wertebereich, etc.)
  • Call by Value
  • Call by Reference
  • Lokale / Globale Variablen
  • Klassenmember (Klassenmethoden und -attribute)
  • Instanzmember (Instanzmethoden und -attribute)
  • Methodendeklaration (Sichtbarkeit, Rückgabewert, Übergabeparameter, …)
  • Methodenaufruf (Aktualparameter, Rückgabewert, …)
  • Methodenüberladung
  • Arrays (Deklaration, Speicherreservierung, Initialisierung, …)
  • Typumwandlung (implizites und explizites casten, …)
  • Sichtbarkeiten (Information hiding / Geheimnisprinzip, …)
  • Kapselung (Encapsulation, …)
  • Deklaration
  • Initialisierung
  • Rekursionen

Die Liste ist ungeordnet und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Tags: Studium
31. März 2009
Wer einen eigenen Linux Server hat, sollte sich um dessen Sicherheit sorgen. Das Wichtigste ist ein sicheres Passwort sowie strenge Zugriffsbeschränkungen. In openSuSE kann man über die Kommandozeile sein Passwort mit dem Kommando passwd (ohne jegliche Parameter) ändern. Nach der Eingabe wird zweimal nach dem neuen Passwort gefragt.

Außerdem sollte man in der Datei /etc/passwd die Login-Shell für so gut wie alle Benutzer auf /bin/false setzen. Dadurch wird die Anmeldung per SSH für die jeweiligen Benutzer verboten. Das ist notwendig, weil oft versucht wird über den SSH-Port in das System einzudringen. Die Passwörter der Benutzer stehen verschlüsselt in der Datei /etc/shadow. Benutzer mit einem ! als Passwort können sich ebenfalls nicht einloggen.

Die Bedeutung der Felder aus /etc/shadow von links nach rechts:

  1. Der Benutzername
  2. Das verschlüsselte Kennwort (darf nicht leer sein!)
  3. Die Anzahl von Tagen zwischen dem 01.01.1970 und der letzten Kennwortänderung
  4. Die Zeit in Tagen, die zwischen zwei Kennwortänderungen liegen muss
  5. Die Zeit in Tagen, wie lange ein Kennwort gültig ist.
  6. Die Zeit in Tagen, wie lange der Benutzer vor dem Auslaufen des Kennworts gewarnt wird.
  7. Die Zeit in Tagen bis das Konto nach dem Auslaufen des Kennworts gesperrt wird.
  8. Auslaufen des Kontos in Tagen seit dem 01.01.1970


Ein weiteres wesentliches Kriterium für die Server-Sicherheit sind regelmäßige Updates. Mit dem Befehl zypper up erreicht man unter openSuSE ein System-Update.

31. März 2009
Für ein Update von Plesk 8 auf Plesk 9 müssen Kunden der STRATO AG im Kündenmenü einen neuen Plesk Key (PLESK_9_FOR_VZ) beantragen (zu finden unter Serverkonfiguration -> Plesk). Nach der Anforderung kann man den Lizenzkey herunterladen.

Über die Konsole wird dann das Plesk Update mit /usr/local/psa/admin/bin/autoinstaller gestartet. Nach erfolgreicher Aktualisierung muss man daraufhin im Plesk System unter Server -> Lizenzverwaltung den neuen Key hochladen.