Eine Software, die Leben retten kann0

Im digitalen Zeitalter gibt es offenbar nichts, das es nicht gibt. Wer hätte beispielsweise gedacht, dass eine simple Software dabei helfen könnte, Selbstmorde zu verhindern? Genau diese wurde jüngst von einer Firma aus Chemnitz entwickelt. Ob sie tatsächlich hält was sie verspricht, das wird sich in den nächsten Jahren zeigen. Doch was steckt überhaupt dahinter? Der MDR hatte bereits darüber berichtet. Eingesetzt werden soll die Software zunächst in Nordrhein-Westfalen – genauer gesagt in den dortigen Gefängnissen. Die künstliche Intelligenz selbst stammt aus Sachsen. Offensichtlich haben die Entwickler eine echte Wunderwaffe entwickelt. Dass die gerade im Gefängnis genutzt wird, hat gute Gründe. Dort ist die Selbstmordrate nämlich ordentlich gestiegen. Verzweiflung, Zukunftsängste und andere Aspekte führen bei den Insassen zum vermeintlich letzten Ausweg.

Sicherheit hat oberste Priorität

Bei dem Einsatz der Software gegen Suizid handelt es sich zunächst um ein Forschungsprojekt, dessen Ausgang jetzt natürlich noch ungewiss ist. Biesenbach, Justizminister von NRW, ist jedoch guter Dinge. Er machte deutlich, dass die Software natürlich nicht allein dafür zuständig sein wird, Selbstmorde zu verhindern. Vielmehr dient Sie dazu, die bereits getroffenen Vorkehrungen zur Prävention zu unterstützen. Es soll beispielsweise ein erstes Screening bei Insassen geben, mit dessen Hilfe sich potentiell gefährdete Häftlinge schneller erkennen lassen. Das Projekt der Chemnitzer Firma ist in der Form einmalig und schürt gerade in den Gefängnissen die Hoffnung auf eine bessere Zukunft für all jene, die Suizidgedanken haben. Es geht offenbar darum, Insassen zu überwachen, die Bewegungen zu analysieren und einen Alarm auszulösen, wenn Gefahr droht. Bereits 2020 wird mit der Pilotstudie begonnen.

Auch beim Glücksspiel steht Schutz an erster Stelle

Wer schon mal in einem Online Casino gespielt hat, der weiß natürlich um die Gefahren, die in der digitalen Welt lauern. Gegen Spielsucht ist zwar noch kein Kraut gewachsen, Apps sind aber durchaus für Betroffene denkbar. Allein die Playtech Software tut einiges dafür, Anwender zu schützen. Die Spiele sind zum einen hochwertig, zum anderen sind Casinokunden vor Betrügereien abgesichert. Wer Playtech Slots und Klassiker liebt, der setzt automatisch auf ein Casino, das in Sachen Sicherheit auf dem neusten Stand ist. Der Datenschutz spielt dabei eine wichtige Rolle, aber auch die Spielsuchtprävention kommt alles andere als zu kurz. Hier könnte nun künftig sogar die neue App gegen Suizid zum Einsatz kommen, da nicht wenige Spielsüchtige irgendwann an den Punkt kommen, sich das Leben nehmen zu wollen. Noch allerdings ist die App nicht ausreichend erforscht, so dass sich kaum etwas über die Langzeitwirkung sagen lässt.

Wie künstliche Intelligenz Schlimmeres verhindert

Nicht nur in Deutschland wird auf eine solche Software gesetzt. Die USA haben ähnliche Systeme entwickelt, da dort vor allen Dingen Schüler vor einem Selbstmord bewahrt werden sollen. Konstantin Köhler von Deutschlandfunkova findet das Konzept vielversprechend: „Wenn Facebook ein Verhalten eines US-Amerikaners in Sachen Suizid merkwürdig findet, dann melden Moderatoren diese Person sogenannten Ersthelfern, also zum Beispiel Notfallseelsorgern oder der Polizei. Und die können dann aktiv werden.” Zugang zu sozialen Medien haben Häftlinge hierzulande kaum. Dennoch soll die Software eingreifen können, wann immer es erforderlich ist. Sollte der Plan funktionieren, hat die Firma in Chemnitz Großes vor sich. Sicher wird NRW nicht das einzige Land bleiben, das auf die zusätzlichen Schutzmaßnahmen setzt. Die Zahl der Suizide in Gefängnissen ist in den vergangenen Jahren zwar nur unwesentlich gestiegen, doch am Ende gilt es eben, jedes Leben zu retten. Bislang haben sich in diesem Jahr 19 Gefangene allein in NRW das Leben genommen. Man hofft darauf, solche Vorfälle künftig mithilfe der Firma aus Chemnitz zu verhindern. Anders als die Software in den USA kommt die deutsche Variante ohne soziale Medien und Suchmaschinen aus. Bewegungsprofile sollen stattdessen Aufschluss über die Gefährdung einzelner Häftlinge geben.

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