Wie Technologie die geschlechtsspezifische Kluft zwischen Spielern verringert0

Sind sie auch eine(r) von uns? Wir vergessen uns und die Zeit im Spiel und tauchen gerne in die virtuelle Welt des Spielens. Kein Wunder, es ist entspannend, unterhaltsam, aufregend und es macht mega Spaß! Als begeisterter Spieler verstehen sie was ich meine. Die Nutzung von digitalen Spielen, also Video-, PC-, und Online-Spielen, nimmt ständig zu. Die meisten Spieler interessieren sich für Action-Spiele, Abenteuer-Spiele und Geschicklichkeitsspiele, das hängt natürlich vom Alter, Geschlecht und persönlichen Vorlieben ab.

Roulette, Blackjack und Slots wie Starburts zählen zu den beliebtesten Favoriten in der Standardversion und gehören damit zugleich zu den häufigsten Spielen, die im Live-Online-Casino gespielt werden können. Und während Mobile die bevorzugte Spielweise für Frauen ist, wird in letzter Zeit auch eine Zunahme des Konsolenspiels festsgestellt. Jüngste Statistiken zeigen, dass das Verhältnis zwischen Frauen und Männern immer ausgewogener ist, bzw. dass die Anzahl von Frauen unter Computer- und Videospielern immer größer wird.

Smartphones überholen PC als beliebteste Spiele-Plattform

Die Verwendung von Spielekonsolen und PCs für Videospiele wurde schon in 2018 von Mobilgeräten überholt. Hauptgründe dafür sind höchstwahrscheinlich die Breitbandgeschwindigkeiten, die Tatsache dass Handys und Tablets immer leistungsstärker wurden, und neue Spieler fanden die zunehmende Anzahl von Spielen, die im Allgemeinen zum kostenlosen Download verfügbar waren, äußerst attraktiv. Andererseits wurden Konsolenspiele immer teurer.

Handyspiele sind in der Regel schneller und einfacher zu spielen, man kann immer und überall spielen, wenn ein drahtloses Netzwerk vorhanden ist. So haben sich Videospiele zum Mainstream entwickelt – von klobigen PCs und teuren Konsolen zu mobilen Geräten, die wir jeden Tag in der Tasche haben.

Die Geschwindigkeit und Bequemlichkeit zogen immer mehr Frauen zum Spielen an und begannen, das Spielen von einer rein männlichen Domäne wegzunehmen. Neben Videospielen gab es auch andere Websites, die immer mehr Spielerinnen anzogen, wie zum Beispiel Online-Casinos. Auch diese Domäne war früher „reine Männersache“. Jetzt aber, dank der Verfügbarkeit über mobile Geräte , wurde sie einer weitaus größeren Gruppe von Spielern zugänglich. Das Aufkommen von Live-Casinospielen hat diese bei Frauen noch beliebter gemacht. Auf einigen Websites wird auch Drei-Karten-Poker angeboten.

Profil des typischen Online-Spielers

Wie sieht er denn aus, der typische Online-Spieler /Zocker? Wahrscheinlich kommt euch gleich das Bild eines männlichen Gamers im Alter von etwa 20-30 Jahren in den Sinn, der stundenlang in seinem Zimmer vor seinen Computer hockt, rund um die Uhr online Videospiele spielt, und seine soziale Kontakte werden nur noch auf die virtuelle Realität mit seinen Freunden bzw. identischen Spielern beschränkt.

Weit gefehlt! Der typische Internet-Spieler ist weiblich und um die 40 Jahre alt, und spielt gerne bis in die Morgenstunden, laut einer neulichen Umfrage. Überraschend? Nicht unbedingt. Videospiele sind halt bei Spielerinnen mittlerweile fast genauso beliebt geworden wie bei Männern. Vielleicht ist gerade jetzt der richtige Zeitpunkt, um viele Annahmen über Spiele im Allgemeinen zu überdenken. Eins ist klar, die Spieleentwickler werden dies mit Sicherheit fest im Visier behalten, wenn sie auch diese Marktlücke weiterentwickeln und für sich gewinnen wollen.

Gender Gap in Videospielen – nur noch Vergangenheit?

Eine verstärkte Beteiligung von Frauen an Spielen, wirkt sich auch auf die Art von mobilen Spielen, die auf den Markt kommen, aus. So werden jedes Jahr neue, deutlich weiblichere Themen in diesem Bereich veröffentlicht. Allerdings spielen die Frauen auch generell eher Adventures, Rollen- oder Strategiespiele.

Zukünftig können und erwarten wir mit Sicherheit, dass immer mehr Frauen in die Welt des Spielens hineingezogen werden, nicht nur als leidenschaftliche Spielerinnen, sondern auch auf anderen Gebieten rund um die Online-Spielindustrie, als Entwicklerinnen, Kreativdirektoren und sogar CEOs.

Jetzt sind also Frauen am Zug!

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+Benny Neugebauer