Mobil vs. Desktop – was ist besser für Online Gaming?0

Ob Fan eines Spielchens zwischendurch oder waschechter Profizocker – Gaming hat sich vom Nischenzeitvertreib zum beliebtesten Hobby des digitalen Zeitalters gemausert. Und mittlerweile vollzieht sich ein weiterer Wandel. Denn Games werden nicht mehr vorwiegend auf der Konsole oder am PC gespielt – sondern auf dem Handy. Doch ist das Smartphone oder das Tablet wirklich ein würdiger Ablöser für die etablierten Geräte? Dieser Artikel wägt Pro und Contra beider Alternativen ab.

Mobile Gaming: flexibler geht’s nicht

Es ist schnell ersichtlich, warum mobiles Gaming es so schnell zu so großer Beliebtheit geschafft hat: Es ist unschlagbar flexibel und unkompliziert einzurichten. Schließlich müssen angehende Gamer dafür keine hunderte Euro teure Konsole kaufen und sie mühsam im Wohnzimmer verkabeln. Es genügt, eine oftmals kostenlose App wie etwa Subway Surfer, Candy Crush oder die Unibet App, herunterzuladen und sich einen Account einzurichten; schon kann es losgehen! Dazu sind dem Spiel keine örtlichen Grenzen gesetzt: Mobil kann immer und überall gespielt werden, nicht nur nach Feierabend, wenn der User es sich auf der Couch vor der Konsole oder vor dem PC in seinem speziellen Gamer-Stuhl gemütlich gemacht hat.  Das bedeutet, dass auch eine Spieleinlage von fünf Minuten kein Problem ist, wenn der Nutzer gerade an der Bushaltestelle wartet. Gäbe es kein Mobile Gaming, könnte der Zocker in diesen fünf Minuten höchstens von seinem PC zu Hause träumen. 

Doch auch neben dem lässigen Zeitvertreib bietet Mobile Gaming Perspektiven. Mittlerweile wird das Spiel an Tablet oder Smartphone darauf optimiert, dass es auch Profi-Zocker für ihre Bedürfnisse nutzen können – Stichwort eSports. Häufig empfinden Nutzer die Bedienung am Touchscreen nämlich als intuitiver als an der Tastatur oder dem Controller. Auch diese Entwicklung verleitet viele zu der Vermutung, dass die Zeit des Desktop-Gamings abgelaufen sein könnte.

Zocken am Desktop: unschlagbare Auflösung

Diese Vermutung ist allerdings übertrieben. Denn einen Nachteil wird das Smartphone so schnell nicht los: Im Vergleich zum PC ist sein Display winzig. Daran werden auch die Folding Phones nichts ändern, an denen die Hersteller derzeit so fleißig arbeiten. Es sei denn, Nutzer können ihr Handy plötzlich von dreißig Zoll auf nur neun zusammenklappen, ist das mobile Endgerät dem PC weiterhin visuell unterlegen. Der Desktop schlägt des Weiteren den Speicherplatz eines Smartphones um Längen – selbst wenn der Besitzer sein brandneues Huawei mit Karten bis zu 132 GB erweitern kann. Das hat auch Konsequenzen für die Qualität des Spiels: Der Computer kann die Befehle wesentlich schneller verarbeiten und bietet immer einen geschmeidigen Spielfluss. Am Handy kann der schon mal zu wünschen übrig lassen. Außerdem lassen sich wesentlich mehr hochwertige Games auf einem PC speichern, als Apps auf einem Handy Platz finden. Externe Festplatten sind außerdem schnell an den Desktop-PC angeschlossen und liefern noch mehr Speicherkapazität für Spielvergnügen.

Wer ist also der Gewinner – Desktop-PCs oder mobile Endgeräte? Wie so oft in der Welt des Digitalen gibt es keine eindeutige Entscheidung. Beide Geräte sind eine Bereicherung für die Welt des Gaming und werden deshalb wahrscheinlich auch in Zukunft ein Dasein in friedlicher Koexistenz fristen. Glücklich schätzen kann sich, wer über beides verfügt – Smartphone und Desktop – und je nach Laune entweder auf das eine oder auf das andere umsteigt.

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+Benny Neugebauer